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Leander Jahoda

Rémi Redley
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Der Geschäftsbericht:
Jedes Jahr erstellen Unternehmen dieses Zahlenwerk, um damit den
gesetzlichen Ansprüchen des HGB und diversen Publizitätsregelungen
nachzukommen. In der Regel liefert der Wirtschaftsprüfer Bilanz und GuV,
dann wird nur noch geheftet und mit geforderten Ergänzungen versehen und
fertig ist, was gefordert
ist. Oftmals grau in grau, ohne jeden
"Pep" als bloßer Zahlenfriedhof. Man tut, was man tun
muss, und
keinen Deut mehr!
Dabei steckt gerade im Geschäftsbericht
ein ungeahntes Kommunikationspotential: Zahlen und Fakten allein reizen in
der heutigen Datenflut kaum jemanden, sich näher mit Ihrem Unternehmen zu
befassen. Verfeinert man den Bericht optisch und inhaltlich mit etwas
Kreativität, können Informationen auf durchaus angenehme Art einfach
"mittransportiert" und so neue Zielgruppen zur Lektüre gewonnen
werden. Die nackten Fakten müssen mit Ihrer "Verpackung"
verschmelzen. Dabei kommt es nicht nur darauf an, Farbe ins Spiel zu
bringen, wie es jede herkömmliche Grafikwerkstatt tun könnte, als
vielmehr um eine inhaltlich interessante Verknüpfung von gefordertem
Zahlenmaterial und dazugehörigen Erläuterungen und Erweiterungen in
interessantem Format.
In den USA beispielsweise sind
derartige Annual Reports schon lange keine Seltenheit. Wahre Wettkämpfe
um die pfiffigsten Ideen, beste Optik, klarste Darstellungsweise und
einfachste Handhabung sind an der Tagesordnung um so die Gunst der Leser
zu wecken, doch mal etwas genauer hinzusehen. Denn nicht nur der Fiskus
liest Bilanz und GuV, auch potentielle Kapitalgeber, zukünftige Aktionäre
und Investoren, aber auch potentielle Mitarbeiter und Kunden werfen gern
einen Blick hinein, wenn es sich denn zu lohnen scheint!
Rémi
Redley
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